Fliegen ist ein Weg der Fortbewegung, den die Natur
immer wieder aufs Neue entdeckt hat.
Die ersten Versuche, den Luftraum zu nutzen, machten
die Insekten. Wir zeigen eine originalgetreue Abbildung der Urlibelle
Meganeuropsis mit 70 cm Spannweite. Mit dem Auftreten der Reptilien
entstanden neue Ansätze mit Gleitfliegern. Zu sehen ist ein Weigeltisaurus
aus dem Kupferschiefer von Mansfeld, das älteste fliegende Wirbeltier. Dann
entwickelten sich als aktive Flieger die Flugsaurier. Sie waren die größten
flugfähigen Lebewesen aller Zeiten.
Die größten bekannten
Flugsaurier erreichten eine Spannweite bis zu 16 Metern. Die in den
Vitrinen ausgestellten Exemplare gehören zu den ältesten und seltensten
Flugsauriern der Welt. Diese Entwicklung geht bis heute zu den Vögeln, den
Erben der Saurier.
In der ersten Vitrine
befindet sich die Abbildung der Urlibelle Meganeuropsis aus dem Karbon mit
ca. 70 cm Spannweite.
Es folgt ein Original Weigeltisaurus (Erstes bekanntes Wirbeltier, das zu
fliegen versuchte) aus dem Perm des Mansfelder Raums.
Des Weiteren ist in der Ausstellung der weltweit größte und einzige
dreidimensional erhaltene Flugsaurierschädel (16 cm Länge) aus dem Lias zu
sehen, der in Franken gefunden wurde. Das Original und seine Rekonstruktion
sind zu sehen.

Außer diesem Flugsaurierschädel zeigen wir ein Teilskelett des größten
Flugsauriers aus den Altdorfer Schichten, der ebenfalls aus dem Lias stammt.
Dazu die Vorstellung eines Solnhofer Flugsauriers mit Flughauterhaltung,
sowie eine Solnhofer Libelle und ein Abguss des Berliner Archaeopteryx .